Diese Dinge sollten auf dem Rasen unbedingt vermieden werden

Wenn des Nachbars Rasen schöner und grüner sprießt als der eigene, wird so mancher blass vor Neid. Ist Ihr Rasen vielleicht kahl, von Unkraut überwuchert oder gelblich verfärbt? Sehnen Sie sich auch nach einem schönen Plätzchen im Grünen? Dann sollten Sie nachstehende Dinge unbedingt vermeiden, um einen gesunden und gepflegten Rasen zu erhalten.

Bereits bei der Planung des Rasens ist es empfehlenswert auf eine gute Rasenmischung (Siehe auch: Rasen säen – Wann ist der richtige Zeitpunkt?) zu achten. Für den Hausrasen finden primär die folgenden drei Grasarten Verwendung:

  • die Wiesenrispe
  • der Rotschwingel
  • und das Deutsche Weidelgras

Hierbei sollten Sie vermeiden sich auf eine Rasenart zu beschränken, sondern eine gute Mischung aus jeweils einem Drittel der genannten Pflanzen auswählen. Mit der Frühlingssonne ist zugleich der richtige Zeitpunkt gekommen, seinem Rasen ein kleines Pflegeprogramm zu gönnen. Mit der richtigen Rasenpflege im Frühling legen Sie nämlich den Grundstein dafür, dass das Gras über das ganze Jahr hinweg gleichmäßig und kräftig wachsen kann.

Regelmäßiges Rasenmähen ist wichtig

Regelmäßiges Mähen ist zwar ebenfalls äußerst wichtig, jedoch sollten Sie immer darauf achten diesen nicht zu kurz zu schneiden. Viele Gartenbesitzer glauben nämlich, je tiefer sie den Rasen runterschneiden, desto besser ist es. Dies ist allerdings ein Irrglaube, da die Schnitthöhe dem Rasentyp angepasst werden muss. Der normale Hausrasen benötigt eine Schnitthöhe von drei bis vier Zentimetern, wohingegen ein Golfrasen sehr tief gemäht werden kann.

Im Frühjahr sollten Sie also rechtzeitig mit dem Mähen beginnen, damit sich die Gräser an eine einheitliche Schnitthöhe gewöhnen können. Hierbei hat sich vor allem die „Drittel-Regel“ bewährt, bei der immer nur vom Aufwuchs ein Drittel abgemäht wird. Wird ein Hausrasen ständig zu tief gekürzt, bietet dies verstärkt Platz für andere Pflanzenarten, die in der Regel ungewollt sind.

Wo wir bereits zum nächsten Thema – dem Unkraut – kommen. Im Frühjahr sind in der Regel einige Stellen verfilzt und es hat sich beispielsweise durch Staunässe Moos verbreitet. Werden diese Stellen bei der Rasenpflege nicht behandelt, verdrängt das Moos auf Dauer die Rasenpflanzen komplett, weshalb es notwendig ist, dass dieser im Frühjahr vertikutiert wird. Die mit Widerhaken versehene Messerwelle des Vertikutierers reißt senkrecht in die Grasnarbe ein und entfernt hierbei Moosflechte, Verfilzungen und abgestorbene Grasbüschel. Wenn Sie Ihren Rasen im Frühjahr nicht vertikutieren, ist dies keine gute Grundlage für eine schöne grüne Rasenpracht im Sommer.

Rasenpflege im Sommer

Apropos Sommer. Dieser ist schließlich bekannt für einige schöne Sonnentage. Hitze ist jedoch für alle Pflanzen und besonders für den niedrig gewachsenen Rasen im Garten Gift. Deshalb sollten Sie bedenken, dass der Rasen besonders bei heißen Temperaturen oft und äußerst regelmäßig gegossen werden muss (mehr Infos dazu: Wie viel Wasser braucht mein Rasen?).

Wenn Sie also in den wohlverdienten Sommerurlaub fahren und Ihren bis dahin gezüchteten Rasen bei der Urlaubsplanung vergessen, erfahren Sie bei der Heimkehr das böse Erwachen. Schauen Sie sich als Alternative gern einmal unseren Artikel über das GARDENA smart Sensor Control System an – mit diesem können Sie die Bewässerung Ihres Rasens auch aus dem Urlaub überwachen.

Wasser ist der wichtigste Nährstoff für Rasen. Zu wenig Wasser ist nicht gut, aber zu viel Bewässerung ist ebenso schädlich. Ein mehrmaliges Gießen in der Woche ist wichtig und es gilt ebenso zu kontrollieren, ob der Rasen Wasser überhaupt benötigt. Bei beginnender Austrocknung färbt sich dieser bläulich. Dann ist schnelle Reaktion gefragt, vor allem bei frisch verlegtem Rasen. Eine „alte“ Rasenfläche kann bis zu 10 Zentimeter tiefe Wurzeln haben und braucht dementsprechend weniger Bewässerung.

Wenn Sie lange Zeit etwas von Ihrem Rasen haben möchten, dann kommt es nicht nur auf die Pflege an, sondern auch auf den Umgang mit den Grünflächen. Hierbei können Sie theoretisch alles machen, worauf Sie Lust haben: zum Beispiel sich sonnen oder auch Federball auf dem Rasen spielen. Hierbei gilt jedoch: je öfter Sie den Rasen betreten, desto schlechter ist dies für die Grünfläche.

Viel Belastung setzt dem Rasen zu

Durch das Aufstellen eines Pools zum Beispiel wird der Rasen alleinig durch die Planen so platt gedrückt, dass er sich nicht mehr entfalten kann und abstirbt. Auch sollte zum Beispiel nicht unmittelbar auf dem Rasen gegrillt werden, da einmal verbranntes bzw. abgestorbenes Grün so schnell sich nicht wieder erholt. Ein richtig leckeres BBQ mit feinsten internationalen BBQ-Gerichten unter Freunden sollten Sie deshalb lieber auf die Terrasse oder einen anderen gepflasterten Ort verlegen, das schont den Rasen und bietet beim anschließenden Festessen eine schöne Umgebung. Und auch Fußball sollten Sie nicht auf dem Rasen spielen und besser auf den nächsten Sportplatz verschieben.

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Wenn Sie also auf einen gepflegten Rasen Wert legen, nehmen Sie sich doch direkt bei großen Feldern ein Beispiel, wie zum Beispiel beim Fußballrasen. Beim normalen Gebrauch achtet wahrscheinlich niemand gradlinig auf eine gleichmäßige Schnitthöhe, bei der Pflege von Fußballrasen wird diese jedoch konsequent immer eingehalten. Das nützt nämlich den Spielern und fördert das Wachstum der Gräser. Und wer möchte nicht einen Rasen wie im Fernsehen haben?

Diese Dinge sollten auf dem Rasen unbedingt vermieden werden
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