Rasen bewässern: wie viel, wann und womit

Zu wenig Wasser macht den Rasen braun, zu viel oder zur falschen Zeit macht ihn anfällig für Pilze und Moos. Wie viel wirklich nötig ist, hängt von Boden, Wetter und Rasenart ab.

Häufige Fragen

Wie viel Wasser braucht Rasen?

Im Sommer etwa 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter und Woche, verteilt auf ein bis zwei gründliche Gießgänge mit jeweils 10 bis 15 Litern. Seltener und durchdringend zu wässern ist besser als täglich ein bisschen, weil die Wurzeln dann tiefer wachsen.

Wann ist die beste Zeit zum Rasensprengen?

Früh am Morgen. Dann verdunstet wenig Wasser und die Halme trocknen im Laufe des Tages ab. Abendliches Gießen lässt den Rasen über Nacht nass und fördert Pilzkrankheiten, mittags verdunstet ein großer Teil.

Woran erkenne ich, dass mein Rasen Wasser braucht?

Die Halme verfärben sich bläulich-grau, rollen sich ein und richten sich nach dem Betreten nicht mehr auf — die Fußspuren bleiben sichtbar. Dann ist es Zeit zu gießen, bevor der Rasen braun wird.

Erholt sich braun vertrockneter Rasen wieder?

Meistens ja. Rasengräser fallen bei Trockenheit in eine Art Sommerruhe und treiben nach ausreichend Regen oder Bewässerung aus den Wurzeln wieder aus. Kahle Stellen, die nach einigen Wochen bleiben, werden nachgesät.

Lohnt sich ein Versenkregner?

Bei größeren Flächen und regelmäßigem Bewässerungsbedarf ja: Versenkregner sind unsichtbar, stören beim Mähen nicht und lassen sich automatisch steuern. Sie brauchen aber eine sorgfältige Planung und müssen vor dem Winter entleert werden.