Rasen düngen: wann, womit und wie viel

Ein gut versorgter Rasen wächst dicht und verdrängt Moos und Unkraut von selbst. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern der richtige Dünger zur richtigen Zeit.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meinen Rasen düngen?

Meist zwei- bis viermal im Jahr: im Frühjahr zum Wachstumsstart, im Frühsommer, bei Bedarf im Hochsommer und im Herbst mit einem kaliumbetonten Dünger, der die Gräser auf den Winter vorbereitet.

Organischer oder mineralischer Rasendünger?

Organischer Dünger wirkt langsamer und gleichmäßiger, fördert das Bodenleben und verbrennt den Rasen kaum. Mineralischer Dünger wirkt sofort, kann bei Überdosierung aber Brandflecken verursachen und wird leichter ausgewaschen.

Muss ich den Rasen nach dem Düngen wässern?

Bei mineralischem Dünger ja: Wasser löst die Körner und bringt die Nährstoffe an die Wurzeln. Ohne Wasser können die Salze die Halme verbrennen. Ideal ist Düngen vor angekündigtem Regen.

Wann sollte ich nicht düngen?

Nicht bei Hitze und Trockenheit, nicht auf gefrorenem oder nassem Boden und nicht in den Wochen vor oder nach dem Kalken. Auf frisch gesäten Flächen nur einen speziellen Starterdünger verwenden.

Kann ich Blaukorn als Rasendünger verwenden?

Das ist möglich, aber nicht ideal: Blaukorn löst sich schnell, verbrennt bei zu hoher Dosis leicht die Halme und enthält viel Phosphor, den die meisten Gartenböden nicht brauchen. Ein Rasendünger mit Langzeitwirkung ist meist die bessere Wahl.