Ratgeber

Garage für Rasenroboter: So schützt du deinen Helfer vor Witterungseinflüssen

Bastian Behrens Aktualisiert am 7. Juni 2024 5 Min. Lesezeit

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Garage für Rasenroboter

Ein Rasenroboter ist ein sehr nützlicher Helfer beim Rasenmähen: Während du dich zurücklehnst, erledigt er seine Arbeit zuverlässig und bei jedem Wetter. Aber wie schützt du ihn am besten vor Witterungseinflüssen? Ein Dach oder eine Garage für den Rasenroboter ist hier die beste Lösung.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Warum eine Garage: Sie schützt Elektronik und Akku vor Regen, praller Sonne, Schnee und Schmutz und erschwert Diebstahl.
  • Bauarten: offen oder geschlossen (z. B. mit Rolltor), aus Kunststoff, Metall, Holz oder maßgefertigt.
  • Größe: Roboter und Ladestation ausmessen und großzügig aufrunden, Zubehör mit einplanen.
  • Ausstattung: gute Belüftung, stabiler Stand und ein geneigtes Dach, auf dem sich kein Wasser staut.
  • Standort: fester Untergrund und in Reichweite des Ladekabels.

Warum braucht der Rasenroboter einen Unterstand?

Ein Rasenroboter ist ein kostspieliges Gartengerät, das einer gewissen Pflege bedarf. Neben der regelmäßigen Reinigung und dem Wechseln der Messer, hilft ein Unterstand, die Lebensdauer zu verlängern. Ohne Schutz vor Witterungseinflüssen wie Regen, Sonne oder Schnee kann er schnell beschädigt werden. Insbesondere die Elektronik des Roboters ist sehr empfindlich und kann durch Feuchtigkeit oder Sonneneinstrahlung beeinträchtigt werden. Eine Garage schützt den Rasenroboter nicht nur vor Regen und Sonne, sondern auch vor Staub und Schmutz. Auch vor Diebstahl ist der Roboter in einer Garage sicherer aufbewahrt.

Gerade für Hotels, Firmen oder an öffentlichen Orten kann der letzte Punkt ein relevantes Kriterium für die Kauf einer Mähroboter-Garage sein. Als wir letzten Sommer im Freibad waren, standen dort zwei große Mähroboter von Husquana - einsehbar für jedermann und lediglich auf ihrer Ladestation. Insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit wäre eine geschlossene Garage aus meiner Sicht eine notwendige Investition. Nicht nur gegen Diebstahl - auch als Schutz bspw. gegen spielende Kinder oder Bälle.

Welche Arten von Garagen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Garagen für Rasenroboter, die sich in Größe, Material und Ausstattung unterscheiden. 

Grundsätzlich kann zwischen zwei Arten unterschieden werden:

  • Offene Garage (mit oder ohne seitlichem Schutz)
  • Geschlossene Garage (bspw. mit Rolltor)

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Materialien, aus denen eine Garage für Rasenroboter hergestellt werden können. Jedes Material hat unterschiedliche Vorteile und Nachteile sowie Eigenschaften bzw. Preispositionen:

  1. Kunststoffgaragen: Kunststoffgaragen sind eine günstige Option, um deinen Rasenroboter vor Witterungseinflüssen zu schützen. Sie sind leicht und einfach aufzubauen und bieten ausreichend Schutz vor Regen und Sonne. Allerdings sind sie nicht sehr stabil und können bei starkem Wind leicht umfallen.
  2. Metallgaragen: Metallgaragen sind stabiler als Kunststoffgaragen und bieten besseren Schutz vor Diebstahl. Sie sind jedoch schwerer und schwieriger aufzubauen. Eine Metallgarage ist eine gute Option, wenn du eine langfristige Lösung suchst und bereit bist, etwas mehr Geld auszugeben.
  3. Holzgaragen: Holzgaragen fügen sich optisch gut in den Garten ein. Sie wirken natürlich und können in verschiedenen Designs und Größen gebaut werden. Holz ist jedoch anfälliger für Witterungseinflüsse und braucht regelmäßige Pflege.
  4. Maßgeschneiderte Garagen: Eine maßgeschneiderte Garage ist eine individuelle Lösung. Du wählst Größe, Material und Ausstattung selbst und bekommst so die passende Garage für deinen Rasenroboter. Allerdings ist das auch die teuerste Option.

Maßgeschneiderte Garage mit Rolltor

Auch wenn die letzte Option kostenintensiv ist, hat sie uns beeindruckt. Speziell für Technik-Freaks ist ein Rolltor wie eine Erfüllung von Kindheitsträumen.

Ein Beispiel ist die Mähroboter-Garage mit Rolltor von robomaeher.de.

Das verwendete Material sieht hochwertig aus und scheint für den langlebigen Einsatz ausgelegt zu sein. Das im Paket bereits enthaltene Rolltor kann zeitgesteuert hoch- und runtergefahren werden, sodass diese Zeiten mit den Mähzeiten des Rasenroboters synchronisiert werden können.

Ein aufklappbarer Deckel hilft dabei, auch im eingeparkten Zustand Einstellungen am Rasenmäher vornehmen zu können. Der Deckel hat ein Schloss, so kommst nur du an den Mähroboter heran.

Wie groß sollte die Garage sein?

Die Größe der Garage hängt von der Größe des Rasenroboters bzw. seiner Ladestation ab. Miss vor dem Kauf die Fläche aus und runde die Werte großzügig auf, damit dein Mähroboter auch wirklich in die Garage einparken kann. In der Regel geben die Garagen-Anbieter auch an, für welche Roboter die Garage geeignet ist.

Denk bei den Abmessungen auch an Zubehör, das neben der Ladestation noch in der Garage Platz finden soll.

Welche Ausstattung sollte die Garage haben?

Die Garage sollte ausreichend belüftet sein, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten und Feuchtigkeit zu vermeiden. Außerdem sollte die Garage stabil und sicher stehen, um ein Umkippen oder Verrutschen zu verhindern. Eine verschließbare Tür bzw. Klappe bietet einen Schutz vor Diebstahl.

Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal ist die Dachform der Garage. Ein flaches Dach bietet zwar eine moderne Optik, kann jedoch bei starkem Regen oder Schneefall zu einem Problem werden, da sich das Wasser auf dem Dach staut und nicht abfließen kann. Eine geneigte Dachform ist in der Regel sinnvoller, um das Regenwasser schnell und effektiv abzuleiten.

Wo sollte die Garage aufgestellt werden?

Theoretisch kann eine Mähroboter-Garage überall im Garten stehen. Wichtig ist, dass sie stabil steht und nicht umkippen kann. Ein fester Untergrund wie Beton, Pflastersteine oder Rasengittersteine ist daher empfehlenswert.

Gleichzeitig muss natürlich das Ladekabel bis zu der gewünschten Stelle reichen, damit die Ladestation mit Strom versorgt wird. Falls du bereits eine Ladestation im Garten installiert hast, prüf nur, ob drumherum ausreichend Platz für eine Garage ist. Falls nicht, muss die Ladestation vielleicht um wenige Zentimeter versetzt werden.

Fazit: Eine Garage für den Rasenroboter ist sinnvoll

Eine Garage für den Rasenroboter bietet Schutz vor Witterungseinflüssen und Diebstahl und verlängert somit die Lebensdauer des Geräts. Es gibt verschiedene Arten von Garagen, die sich in Größe, Material und Ausstattung unterscheiden.

Wichtig ist, dass die Garage ausreichend belüftet ist, stabil und sicher steht und an einem trockenen und geschützten Ort aufgestellt wird. Dann ist dein Rasenroboter gut geschützt und hält länger.

Wie sich ein aktueller Mähroboter im Alltag schlägt, steht im Erfahrungsbericht zum Luba 2.

Bastian Behrens

Geschrieben von Bastian Behrens

Ich pflege meinen eigenen Rasen mit Leidenschaft und zeige hier seit 2013, wie er dicht, grün und unkrautfrei wird. Mehr als eine Million Menschen haben meine Ratschläge schon gelesen, mein Buch zu Unkraut im Rasen wurde über 2.000-mal verkauft. Mehr über mich