Rasen anlegen: säen, Rollrasen oder Alternative

Ein Rasen wird nur so gut wie seine Anlage. Wer den Boden gründlich vorbereitet, den richtigen Zeitpunkt abpasst und die passende Mischung wählt, spart sich später viel Arbeit mit Moos, Lücken und Unkraut.

Fläche vorbereiten

Ob fräsen oder abtragen: Die Arbeit vor der Saat entscheidet, wie dicht der neue Rasen wird.

Rollrasen

Rollrasen ist sofort grün, muss aber möglichst am Liefertag verlegt und in den ersten Wochen täglich gewässert werden.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit, um Rasen zu säen?

Am besten keimt Rasensamen von Mitte August bis Mitte September und im Frühjahr von April bis Mai. Entscheidend ist ein warmer, feuchter Boden: ab etwa 10 °C Bodentemperatur keimen die meisten Rasengräser zuverlässig.

Wie lange dauert es, bis Rasen keimt?

Je nach Grasart zwischen einer und vier Wochen. Deutsches Weidelgras zeigt sich oft schon nach 7 bis 10 Tagen, Wiesenrispe braucht bis zu drei oder vier Wochen. Kälte und Trockenheit verlängern die Keimzeit deutlich.

Rollrasen oder säen – was ist besser?

Rollrasen ist sofort grün und nach zwei bis drei Wochen vorsichtig belastbar, kostet aber ein Vielfaches der Saat. Gesäter Rasen ist günstiger und passt sich dem Boden gut an, braucht aber mehrere Wochen, bis er dicht und belastbar ist.

Wann kann ich neuen Rasen zum ersten Mal mähen?

Wenn die Halme etwa 8 bis 10 Zentimeter hoch sind. Beim ersten Schnitt nur die Spitzen kürzen, auf etwa 5 bis 6 Zentimeter, und mit scharfem Messer mähen, damit die jungen Gräser nicht herausgerissen werden.

Muss ich den Boden vor der Aussaat vorbereiten?

Ja. Der Boden sollte gelockert, von Steinen, Wurzeln und Unkraut befreit und eben sein. Auf verdichteten oder sehr lehmigen Böden verbessert eine Schicht Sand oder Rasenerde die Keimbedingungen.