Ratgeber

Schattenrasen - Welche Rasensamen helfen bei einer schattigen Fläche?

Bastian Aktualisiert am 16. März 2025 5 Min. Lesezeit

Anzeige — dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit einem Werbepartner.

Schattenking von Rasendoktor

Ein großer Baum, das eigene Haus oder andere “störende” Schattenspender können dazu führen, dass der Rasen schlecht wächst. Spezieller Schattenrasen soll dagegen helfen - doch funktioniert das wirklich? Und was macht Schattenrasen eigentlich so robust?

Wir haben an der Seite unseres Hauses eine schattige Fläche, an der der Rasen regelmäßig eingeht. Im Herbst und Winter übernimmt hier dann das Moos das Kommando und drängt die schwachen Rasenpflanzen sukzessive zurück.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Problem: Im Schatten wächst normaler Rasen schlecht, im Herbst und Winter übernimmt oft das Moos.
  • Die Lösung: eine Schattenrasen-Mischung in RSM-Qualität, beim Schattenking von Rasendoktor mit Rotschwingel, Weidelgras, Wiesenrispe und 5 % Poa supina.
  • Aussaat: Boden aufrauen, Saatgut gut durchmischen, eher etwas mehr säen und mit höchstens 0,5 cm Rasenerde abdecken, dann anwalzen.
  • Feucht halten: Die Keimzeit liegt bei 7 bis 20 Tagen. Helle Erde heißt: gießen.
  • Mähen: Schattenrasen nie kürzer als 4 cm schneiden.

Mit Premium Schattenrasen die Oberhand gewinnen

In diesem Jahr wollen wir es anders machen, als in den letzten Jahren. Nachdem wir es zunächst mit normalen Rasensamen und anschließend mit Schattenrasen aus dem Baumarkt probiert hatten, soll in diesem Jahr der Premium Schattenrasen von Rasendoktor zeigen, was er kann.

Das erklärte Ziel ist es, stabile und gut verwurzelte Rasenpflanzen zu bekommen. Nur diese Pflanzen schaffen es nämlich, Belastungen durch sommerliche Temperaturen auszuhalten, dem Unkraut zu trotzen und wunderbar grün zu sein. Das wiederum klingt nach einem echten Vorzeigerasen.

Gut, mit zwei Kindern muss der Rasen nicht mehr ganz so perfekt sein, wie beim Golf an Loch 18. Aber schön dicht, saftig grün und frei von Unkraut soll er trotzdem sein. An diesem Anspruch ändert sich bei uns auch in Zukunft nichts.

Wird der Schattenrasen von Rasendoktor diesen Ansprüchen gerecht werden, sodass wir nicht mehr jedes Jahr aufs Neue nachsäen müssen?

Schattenking Rasensaat für schattige Flächen

Spezielle Rasensamen für Schatten säen

Das Aussäen funktioniert eigentlich immer nach dem gleichen Prinzip. Da die Temperaturen bei uns schon über 20 Grad lagen, war der Boden allerdings trocken.

Achte beim Kauf von Rasensamen unbedingt auf RSM-Qualität. Gerade für schattige Flächen ist eine gut durchmischte Sortenvielfalt wichtig, weil sich die verschiedenen Gräser ergänzen. Eines haben alle Sorten in dieser Mischung gemeinsam: Sie wachsen auch bei wenig Sonne.

Wenn man sich die Zusammensetzung des “Schattenking” von Rasendoktor anschaut, dann findet man dort folgende Sorten:

  • 40 % Festuca rubra
  • 30 % Lolium perenne
  • 25 % Poa pratensis
  • 5% Poa supina

Einer der Erfolgsfaktoren dieser Mischung ist mit Sicherheit die Grassorte “Poa Supina”. Diese zeichnet sich insbesondere durch eine gute Schattenverträglichkeit und ein sehr dichtes Wachstum aus.

Speziell auf lockeren, nährstoffreichen Böden, die stets mit ausreichend Wasser versorgt werden, wächst die durchsetzungsstarke sowie widerstandsfähige Rasensorte “Poa Supina” ganz prima.

Im ersten Moment könnte man denken, dass ein Anteil von lediglich 5 % nicht sonderlich hoch ist. Doch im Zusammenspiel mit den anderen Rasensorten kann dieser Anteil seine Vorzüge optimal ausspielen.

Unabhängig von der richtigen Sorte, gibt es bestimmte Arbeitsschritte, die in den meisten Fällen zum Erfolg führen.

Selbst getestet

Rasendoktor Schattenking

Schattenrasen in RSM-Qualität mit Rotschwingel, Weidelgras, Wiesenrispe und 5 % Poa supina. Bei uns wächst die Fläche damit auch im Schatten dicht.

Poa supina
5 %
Qualität
RSM
EXPERTE55 % RabattZu Rasendoktor

* Werbelink. Preis kann sich ändern.

Schritt 1 - Boden auflockern

Nach dem Vertikutieren war einige Zeit vergangen, in der wir nicht zum Aussäen des Schattenrasens gekommen sind. Deshalb war der erste Arbeitsschritt, die Fläche noch einmal ordentlich vorzubereiten.

Zuerst musste der Boden etwas aufgelockert werden, damit die Rasensamen später auch eine optimale Verbindung zum Boden finden können und nicht beim kleinsten Luftzug davon geweht werden. Dazu haben wir mit einer ganz normalen Harke die Oberfläche aufgeraut.

Tipp: Damit die Erde dabei nicht so stark staubt, feuchte die Fläche vorher mit einer Handbrause etwas an.

Schattenrasen auf dem Boden ausgebracht

Gleichmäßig verteilte Schattenrasen-Samen auf der Erde

Schritt 2 - Schattenrasensamen ausbringen

Bei einer kleinen Fläche, wie bei uns, kann man die Rasensamen mit der Hand verteilen. Ansonsten können die feinen Samen auch mit einem Streuwagen verteilt werden, sodass ein gleichmäßiges Bild entsteht.

Da höchstwahrscheinlich nicht alle Samen aufgehen werden, haben wir lieber etwas zu viel Rasensaat ausgebracht, als später kahle Stellen vorzufinden.

Tipp: Schüttle den geschlossenen Eimer mit dem Saatgut vor dem Aussäen gründlich. Durch unterschiedliche Größe und Gewicht setzen sich manche Samen beim Transport nämlich unten ab.

Schritt 3 - Rasensamen abdecken

Nun verteilst du auf den Samen eine dünne Schicht Erde (am besten Rasenerde, aber nicht dicker als 0,5 cm). Das bringt gleich drei Vorteile:

  • Die Rasensamen werden gänzlich unabhängig vom Wind
  • Vögel sind ebenfalls keine Bedrohung mehr für die Rasensaat
  • Ein optimaler Bodenkontakt wird gewährleistet

Speziell der letzte Punkt ist ein häufiges Problem. Ohne einen Kontakt zum Boden, kann der keimende Schattenrasen keine Wurzeln bzw. Triebe bilden.

Noch besser drückst du die Samen mit einer Rasenwalze an. Wenn du keine kaufen willst, frag im Baumarkt in deiner Nähe, dort gibt es oft Leihwalzen.

Tipp: Musst du nur kleine Stellen nachsäen, lockerst du den Boden mit einem Mini-Spiker und bringst die Samen gleichzeitig vorsichtig in die Erde.

Schattenrasen-Saat dünn mit Rasenerde abgedeckt

Schritt 4 - Stets feucht halten

Wie jede Art von Samen, muss auch der Schattenrasen immer feucht gehalten werden. Die perfekte Symbiose zwischen der richtigen Temperatur und einer feuchten Umgebung sorgt für einen schnellen Erfolg. Die Keimzeit von Rasensamen beträgt in der Regel 7 - 20 Tage. 

Je nach Qualität der Rasensaat kann auch die Keimdauer variieren. Die Bewässerung kann entweder mit Hilfe eines Rasensprengers oder aber von Hand mit dem Gartenschlauch sowie einer passenden Handbrause erfolgen.

Die Erde auf dem Schattenrasen zeigt dir außerdem, wann der Boden wieder trocken ist: Je heller die Erde, desto dringender musst du gießen.

Auch ein kleiner Regenschauer kann schon genug Feuchtigkeit bringen, dann musst du nicht extra gießen.

Fazit

Nach dem Aussäen müssen wir uns nun etwas gedulden, bis die ersten Keime zu sehen sind. Wir sind aber zuversichtlich, dass der “Schattenking” von Rasendoktor ordentlich austreibt und hoffen auf einen dichten und gesunden Rasen auf unserer Schattenseite.

Noch ein Hinweis zum Mähen auf schattigen Flächen: Schattenrasen sollte auf keinen Fall kürzer als 4 cm gemäht werden, damit genug Blattmasse für die Photosynthese bleibt. Schneidest du ihn kürzer, wächst er langsamer.

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Bastian

Geschrieben von Bastian

Ich pflege meinen eigenen Rasen mit Leidenschaft und zeige hier seit 2013, wie er dicht, grün und unkrautfrei wird. Mehr als eine Million Menschen haben meine Ratschläge schon gelesen, mein Buch zu Unkraut im Rasen wurde über 2.000-mal verkauft. Mehr über mich