Rasenmäher – Ist ein Benzin- oder Elektro-Rasenmäher besser?

Rasenmäher - Benzin, Elektro? Was passt zu Ihnen?

Zum Rasenmähen benötigt man häufig ein technisches Gerät zur Unterstützung. Zwar sieht man in vielen Hollywood-Filmen Menschen, die ihren Rasen mit einer Nagelschere bearbeiten, diese Spezies habe ich zumindest in meinem näheren Umkreis bisher noch nicht beobachten können.

Bei großer Auswahl hat man häufig die Qual der Wahl: Welchen Rasenmäher sollte ich mir kaufen?

Zur Wahl stehen entweder der normale Elektro-Rasenmäher oder ein Benzin-Rasenmäher. In diesem Artikel möchte ich auf die Vor- und auch die Nachteile sowie den Preis eingehen.

Bevor man sich jedoch festlegt, welche Art von Rasenmäher gekauft werden soll, ist es aus meiner Sicht sinnvoll, zunächst den wirklichen Bedarf zu ermitteln:

  • Wie groß ist mein Garten bzw. die Rasenfläche, die ich mähen muss?
  • Wie verschachtelt ist meine Rasenfläche, also gibt es viele Wege / Beete, die den Rasen unterbrechen?
  • Habe ich eine Außensteckdose, sodass ein elektrischer Rasenmäher überhaupt in Frage kommt?
  • Wie viel Platz habe ich, um den Rasenmäher verstauen zu können?

Der Elektro-Rasenmäher – Vorteile und Nachteile

Die Vorteile eines Elektro-Rasenmähers liegen auf der Hand: Er ist leise, verbraucht keinen Sprit und man kann ihn problemlos starten.

Gerade die Lautstärke ist in dicht bewohnten Siedlungen immer wieder von hoher Bedeutung. Ruhestörung ist schließlich einer der häufigsten Gründe für einen Nachbarschaftsstreit.

Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht und die etwas geringere Größe. Das ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn man wenig Platz in einem Schuppen o.ä. hat und den Mäher an die Wand hängen möchte.

Schaut man hingegen auf die Nachteile von einem Elektro-Rasenmäher, dann „stolpert“ man im wahrsten Sinne des Wortes schnell über das vorhanden Kabel.

Einerseits kann es vorkommen, dass das Kabel zu kurz ist und durch eine Kabeltrommel verlängert werden muss, andererseits liegt das Kabel häufig schlicht im Weg herum und muss mühsam auf die bereits gemähte Seite verlagert werden.

Ist man einen Moment unachtsam, kann es vorkommen, dass man versehentlich mit dem Mäher über das Kabel fährt und es dadurch zerteilt. Eine Reparatur ist zwar möglich, kostet aber wiederum etwas Zeit.

 Der Benzin-Rasenmäher

Die Vorteile liegen von einem Benzin-Rasenmäher liegen in seiner flexiblen Einsetzbarkeit und dem scheinbar unendlichen Radius zum Rasenmähen. Man muss sich keine Gedanken um die Position des Kabels machen, denn der Motor läuft aufgrund des vorhandenen Benzins im Mäher und ist dabei nicht auf Strom angewiesen.

Man muss jedoch sicherstellen, dass der Tank nie leer wird und rechtzeitig vor dem nächsten Rasenmähen nachgefüllt wird. Hat man gerade kein Benzin zur Hand kommt man schnell in den Bereich der Nachteile.

Natürlich gibt es auch bei einem Benzin-Rasenmäher Nachteile, die nicht zu vernachlässigen sind. Chronologisch sortiert beginnt dies bereits bei dem Start des Rasenmähers. Das Ziehen an der „Leine“ erfordert neben einer gewissen Technik schlichtweg auch Kraft. Springt er nicht beim ersten Mal an, so kann der Startvorgang schon mal zu einer Tortour werden.

eBook: Unkraut im Rasen erfolgreich entfernen

Das eBook für echte Rasen-Experten mit wertvollen & smarten Tipps für einen unkrautfreien Rasen. Auf über 110 vollgepackten Seiten finden Sie jede Menge exklusive Informationen, wie Ihr Rasen unkrautfrei wird. Individuelle Tipps für die 30 häufigsten Unkrautarten. Das eBook hat sich bereits hundertfach bewährt.

Jetzt sichern

Wenn er dann erstmal läuft, dann hört man ihn sehr stark – besonders im Vergleich zum Elektro-Rasenmäher ist ein Benzin-Rasenmäher sehr laut.

Da der Fokus bei Rasenmähern natürlich auf der reinen „Schnittleistung“ liegt, kann man hier sagen, dass sich beide Modelle nicht viel nehmen. Vorrausgesetzt für diesen Vergleich sind natürlich gleichartige Modelle in etwa der selben Preiskategorie (hoch, mittel oder günstig im Vergleich).

Preisvergleich von Elektro-Rasenmäher und Benzin-Rasenmäher

Preislich liegt ein Elektro-Rasenmäher meist deutlich unter einem Benzin-Rasenmäher.

Schaut man sich die Top-Seller von Amazon.de an, dann startet ein Markenmodell eines Elektro-Rasenmähers bei ca. 80 € (Bosch Rotak 32 Rasenmäher) während ein vergleichbarer Rasenmäher mit Benzin bei 130 € startet (Hecht Benzin Rasenmäher).

Wenn Sie weder Elektro- noch mit einem Benzin-Mäher liebäugeln, dann kommt vielleicht ein Rasenroboter für Sie in Frage?

Die besten Benzin-Mäher Angebote:

Anzeige
Makita
Makita PLM4120N Benzin-Rasenmäher 41 cm, Schwarz, Blau, Grau
Weitere Produktinfos anzeigen
  • Solides und stabiles Mähgehäuse aus Stahlblech
  • Griff mit hochwertiger Ummantelung für angenehmes Greifgefühl
  • Ergonomisches Griffsystem für bequemes Manövrieren
Anzeige
WOLF Garten
WOLF-Garten - Rasenmäher, A 4200 - Benzinrasenmäher, 11A-LOSC650
Weitere Produktinfos anzeigen
  • Motor: WOLF-Garten - OHV 45, 140cm³,2,1kW,2.800/min für bis zu 500 m²
  • 42 cm Schnittbreite
  • Füllstandsanzeige
Anzeige
Murray
Murray EQ500 - 46 cm Benzin Rasenmäher mit Radantrieb, Briggs & Stratton 500E Series Motor
Weitere Produktinfos anzeigen
  • Verlässlich, leistungsstark und einfach zu starten – der Briggs & Stratton 140 cm³ 500E-Series Benzinmotor
  • 46 cm großes, haltbares Mähwerk aus Stahl für erweiterten Schutz gegen Beschädigung und Korrosion
  • Einfach einstellbare Schnitthöhe von 28 bis 92 mm in 6 Positionen

Foto: golubovy / iStockfoto.com

Rasenmäher – Ist ein Benzin- oder Elektro-Rasenmäher besser?
2.9 (58.86%) 35 Bewertungen

Unser Garten ist meine Spielwiese. Hier versuche ich alles, um jedes Jahr aufs Neue einen wunderbaren Rasen genießen zu können. Meine Erfahrungen und Tipps zur Rasenpflege schreibe ich nieder, damit auch Sie davon profitieren können.

5 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.