Rasen mulchen – Mit Mulchmähen zu einem saftigen Grün

Rasen mulchen für ein gutes Ergebnis

Ein Bekannter sagte zu mir: Hast Du schon mal Rasen mulchen ausprobiert? Meine erste Reaktion war: Was ist denn das?

Nach ein wenig Erklärung seinerseits und einiger Recherche im Internet, ist es durchaus eine spannende (und lohnenswerte) Überlegung, die wir Ihnen einmal näher vorstellen möchten.

Ein Vorteil des Mulchens ist beispielsweise, dass der Rasen deutlich vitaler aussieht als ein herkömmlich gemähter Rasen.

Was aber ist eigentlich das Mulchmähen und welche Vorteile habe ich dadruch?

Was bedeutet Rasen mulchen?

Im Grunde kommt dieser Begriff aus der Landwirtschaft und stellt dort die Nährstoffversorgung sicher bzw. soll die Bodenqualität verbessern.

Der Hobbygärtner versteht unter Rasen mulchen, dass der Rasenschnitt nach dem Rasen mähen auf selbigem verbleibt und weder im Fangkorb landet, noch anschließend zusammengeharkt wird.

Das professionelle Mulchmähen beinhaltet jedoch eine kleine Feinheit, die nicht zu unterschätzen ist: Das feine Zerkleinern des Rasenschnitts, das dafür sorgt, dass die abgeschnittenen Grashalme das frisch gemähte Grün nicht zu stark erdrücken, sondern viel mehr luftig oben auf liegen.

Diese Spezialfunktion sucht man bei einem normalen Rasenmäher leider vergebens, denn dafür gibt es spezielle Mulchmäher.

Grundsätzlich merken sollte man sich, dass beim Mulchmähen das Gras nicht mehr als 1/3 gekürzt werden sollte. Aber nicht nur beim Rasen Molchen gilt die 1/3-Regel – sie ist vielmehr die immer gültige, goldene Regel für das Rasenmähen.

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Ein normaler Rasenmäher häckselt den Rasenschnitt nicht unbedingt klein genug, weshalb Sie nicht einfach den Fangkorb weglassen können. Mitunter kann ein unschöner Rasenfilz entstehen, der Ihrem Rasen die Luft zum atmen nimmt bzw. Sie leider dazu nötigt, häufiger zu vertikutieren.

ABER: Wie so häufig, gibt es hier auch Ausnahmen. Wenn Sie häufig genug mähen, sodass immer nur ein kleiner der Rasenpflanze abgeschnitten wird, dann können Sie auch mit einem normalen Rasenmäher Mülchmähen.

Im semi-professionellen Bereich werden meistens Spindelmäher eingesetzt, die den Rasenschnitt noch feiner hinbekommen. Wenn man dann alle 2 Tage beispielsweise über seine Fläche mäht, dann kann der Rasenschnitt auch bequem liegen bleiben und muss nicht aufgefangen werden.

Welcher Mulchmäher ist der beste?

Es gibt Mulchmäher beispielsweise von den Marken Hecht, Einhell oder Mulchmaster. Meistens sind es mit Benzin angetriebene Produkte, die dadurch eine ordentliche Power mitbringen.

In unterschiedlichen Preisklassen werden Mulchrasenmäher auch unterschiedliche Ergebnisse abliefern. Dabei spielt es jedoch eine große Rolle, welche Fläche Sie bearbeiten möchten und welche Ausgangssituation Sie in Ihrem Garten haben.

Die Mulchmäher von Mulchmaster sind für die professionelle Rasenpflege gedacht und werden häufig von Garten-Landschaftsbauern / Gärtnern eingesetzt. Der Motor ist so stark, dass auch hohes Gras ohne Probleme in kleinen Rasenschnitt pulverisiert wird.

Der einzige Mulchmäher den wir bisher im Einsatz hatten, ist unser Rasenroboter. Dieser Gartenhelfer ist bei uns im Sommer täglich im Einsatz und schneidet somit immer nur die äußersten Spitzen der Rasenpflanzen ab.

Dieser Rasenschnitt fällt in die Grasnarbe und bedient unseren Boden mit zusätzlichen Nährstoffen.

Das Mulchmähen bringt Vorteile bei der Nährstoffversorgung

Während ein normal gemähter Rasen regelmäßig gedüngt werden muss, um eine ausreichende Nährstoffversorgung sicherzustellen, bietet das Rasen mulchen eine willkommene Unterstützung.

Das abgemähte Schnittgut wirkt nämlich nach einiger Zeit prima als Bio-Rasendünger. Sobald es zersetzt wird, stehen die enthaltenen Nährstoffe dem Rasen als natürlicher Dünger zur Verfügung.

Die gleichmäßige Verteilung beim Rasen mulchen sorgt für eine optimale Dosierung der Nährstoffzufuhr. Sehr vorteilhaft ist, dass der natürliche Dünger dem Boden nicht schadet und keine eventuell giftigen Nebenerzeugnisse in selbigen transportiert.

Wie zeitaufwändig ist das Mulchmähen?

Auch wenn man im Schnitt pro Saison beim Mulchmähen etwa 4-5 Mal häufiger mähen muss, spart man bei jedem Mal Rasen mulchen ein wenig Zeit, da man sich das Ausleeren des Fangkorbs spart.

Unterm Strich wird man auf den gleichen Zeitaufwand kommen – man spart jedoch beim Rasendünger und damit direkt bares Geld.

Fazit: Das Mulchmähen ist eine sehr gute Alternative, die unbedingt einmal ausprobiert werden sollte.

Zusätzlich löst sich ebenfalls das Entsorgungsproblem für den Rasenschnitt ganz von allein. Sowohl für die Umwelt als auch für das eigene Portemonnaie ergeben sich also durchweg nur Vorteile.

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Unser Garten ist meine Spielwiese. Hier versuche ich alles, um jedes Jahr aufs Neue einen wunderbaren Rasen genießen zu können. Meine Erfahrungen und Tipps zur Rasenpflege schreibe ich nieder, damit auch Sie davon profitieren können.

5 Kommentare

  1. Mulchen hat vor allem auch den Vorteil, dass der Rasen deutlich vitaler aussieht als ein herkömmlich gemähter Rasen. Als Faustregel sollte man das Gras beim Mulchen übrigens nicht mehr als 1/3 kürzen.

  2. Hallo,
    wir haben uns diesen Sommer einen Roboter-Rasenmäher zugelegt und haben seitdem einen super Rasen. Es wird 2 Mal in der Woche gemäht und man findet überhaupt kein Moos oder Klee mehr 🙂 Zudem ist er auch noch viel dichter geworden.
    Da der Roboter Rasenmäher mulcht, bleibt der Dünger auch erspart.

    Ist also auch ein Trick für einen schöneren Rasen. Auf Dauer gesehen lohnen sich auch die hohen Anschaffungskosten, da kein Düngen oder Vertikutieren mehr nötig ist.

    LG

  3. Ich habe vom normalen Rasenmäher auf einen kräftigen Mulchrasenmäher umgestellt, der nach dem Mähen eine sauberen, grünen Rasen hinterläßt. Muss halt 2 x die Woche ran !
    Düngen nur noch im Herbst mit einem speziellen Herbstrasendünger für die Winterzeit im Oktober.

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