Rollrasen – Welche Vorteile und Nachteile hat dieser Rasen?

Viele Menschen, die einen Garten ihr Eigen nennen können, träumen von einem tollen grünen Rollrasen. Denn immerhin ist dieser in der Lage, den Gartenboden im Nu in eine grüne Oase zu verwandeln. Ganz gleich, wie der Gartenboden vorher aussah.

Manche Leute hält jedoch der Preis für den Rasen von dem Vorhaben ab und es bleibt bei der Träumerei. Andere Menschen greifen dann doch gerne zu Fertigrasen, weil sie einfach schön und schnell einen schönen Garten haben möchte.

Wir haben Ihnen in einem anderen Artikel eine einfach Schritt für Schritt Anleitung zum Rollrasen verlegen vorbereitet. Schauen Sie dort gern für jede Menge Tipps & Tricks vorbei.

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Natürlich muss man auch diesen Rasen pflegen und bewässern, ansonsten wird er nicht lange in der besten Qualität erblühen. Und bevor man sich für diesen Rasen entscheidet, wäre es besser, man würde alle Vor- und Nachteile dieses Gartenproduktes kennen.

Die Vorteile von Rollrasen

Die Vorteile von dem Rollrasen sind eigentlich relativ schnell erklärt.

So ist es natürlich mehr als ein Vorteil, dass man diesen Rasen in nur wenigen Stunden anlegen kann und seinen Garten verzaubern kann. Schon etwa 2 Wochen nach dem Verlegen kann man den Rasen direkt betreten, was gerade mit Kindern ein großer Vorteil ist, weil die Kinder nicht aus dem Garten ferngehalten werden müssen.

Man braucht mit diesem Rasen nicht mehr lange darauf zu warten, dass endlich die Samen keimen (alleine die Rasenkeimzeit ist ja schon fast länger, als das Anwachsen von Rollrasen benötigt) und die anfangs sehr zarten Rasenpflanzen so stabil sind, dass der Rasen ohne Probleme betreten werden kann.

Man kann den Rollrasen beinahe zu jeder Jahreszeit legen – nur im Winter sollte man das nicht machen.

Ein weiterer Vorteil von Rollrasen ist der bereits dichte Bewuchs der Rasenpflanzen. Diese bieten dem Moos und Unkraut im Rasen von Beginn an wenig Möglichkeiten, sich überhaupt zu entwickeln. Wir hatten witzigerweise gerade am Anfang den Fall, dass nur durch die Nähte des Rollrasens ein paar Unkrautpflanzen versucht haben, sich breit zu machen. Diese wurden von mir regelmäßig entfernt, damit wir lange Freude an unserem grünen Teppich haben werden.

Was Sie stets bedenken sollten: Ein Rollrasen schützt nicht per Definition vor Unkraut. Er benötigt genau die gleiche Pflege, wie ein normaler, von Hand gesäter Rasen.

Die Nachteile des Rollrasens

Ein Rollrasen hat leider aber auch Nachteile.

Zuerst zu nennen ist natürlich der Preis. Ein Quadratmeter Rollrasen kostet je nach Qualität zwischen 3 € und 5 €. Das ist im Vergleich zu den Rasensamen natürlich teuer.

Der Untergrund sollte zudem vor dem Rollrasen Verlegen noch mit Nährstoffen behandelt werden, bevor der Rasen ausgerollt werden kann. Dieser zusätzliche Dünger verursacht natürlich auch Kosten (die bei einem handgesäten Rasen jedoch auch entstehen…).

Dazu muss man den Rasen natürlich transportieren, was nicht gerade leicht ist. Der Rasen darf nach dem Kauf auf keinen Fall länger als 36 Stunden gelagert werden, denn mit der Zeit verliert er an Qualität. Ebenfalls sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er flächendeckend anwächst.

Die Pflege des Rollrasens

Haben Sie den Rollrasen erst einmal verlegt, müssen Sie diesen auch pflegen. In unserer Rubrik „Rasenpflege“ finden Sie jede Menge Tipps und Tricks, wie Sie lange viel Freude an Ihrem Garten haben werden.

Der Rasen muss nach der Verlegung zunächst ausgibig bewässert werden, damit er ordentlich anwächst. Auch wenn man ihn theoretisch sofort (zumindest leicht) betreten darf, sollte er doch erst einmal 7-14 Tage Ruhe finden, um perfekt mit dem Unterboden verwachsen zu können.

In dieser Zeit muss der Rasen immer gut bewässert werden! Nach 3-4 Wochen steht das erste Rasenmähen auf dem Progrann.Behutsam und nicht kürzer als 5 cm sollte der erste Schnitt von Rollrasen ausfallen. Später kann er auf 4 cm gekürzt werden.

Nach 4-6 Wochen hat man es dann geschafft: Der Rasen ist nun ein perfekter Rasen, der nicht mehr geschont werden muss. Allerdings bedarf er ebenso der guten Pflege, wie jeder andere Rasen auch!

Im Sommer darf man beispielsweise mit dem Wasser nicht geizen, damit der Rasen nicht austrocknet. Besser ist es bei der Bewässerung jedoch, den Rasen nicht jeden Tag mit kleinen Wassermengen zu gießen, sondern lieber 2 Mal in der Woche mit reichlich Wasser zu versorgen.

Besonders wenn Sie einen sehr großen Garten haben, dann kann ein separater Wasseranschluss bzw. eine separate Wasseruhr für den Garten durchaus Sinn machen. Sie zahlen für dieses Wasser dann nur die tatsächlich verbrauchte Menge und müssen nicht auch noch das Abwasser bezahlen. Bei kleineren Gärten lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, da eine neue Wasseruhr auch mit Kosten verbunden ist.

Eine weitere Alternative bei der Bewässerung ist ein eigener Brunnen auf dem Grundstück. Dieser spart jegliche Wasserkosten ein und muss nur einmal initial bei der Installation bezahlt werden.

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