Rasen nachsäen – Unschöne Stellen im Rasen ausbessern

Rasen nachsäen leicht gemacht

Irgendwann ist es soweit, kahle Stellen im Rasen entstehen. Selbst in dem besten Rasen, kann das einfach passieren.

Einzelne Rasenpflanzen sterben durch unterschiedliche Ursachen einfach ab. Erst wird Ihr Rasen gelb an dieser Stelle, später dann vergammeln die Pflanzen. Die Folge davon ist, dass die Erde sichtbar wird und das gleichmäßig grüne Bild der Rasenfläche unterbrochen ist.

Auch bei uns im Garten haben sich kleinere Löcher im Rollrasen entwickelt, die jetzt ausgebessert werden müssen.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, was wir dagegen getan haben und wie das Ergebnis am Ende aussieht.

 

Wann Rasen nachsäen?

Gerade im Winter kommt es häufig vor, dass schwächere Rasenpflanzen durch den Frost absterben. Genau das ist auch bei uns passiert. Sehnsüchtig warten wir auf den Zeitpunkt, an dem die Vegetation wieder beginnt, die Pflanzen wachsen und man den Rasen düngen sowie an den kahlen Stellen Rasen nachsäen kann.

Der beste Zeitpunkt, den Rasendünger das erste Mal rauszuholen ist im März. Dann sind die Minusgrade weitestgehend vorbei und tagsüber sind einstellige Plusgrade die Regel.

Jetzt können Sie die Grundlage schaffen, um Ihren Rasen aus dem Winterschlaf aufzuwecken. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel: 5 Tipps für eine gute Rasenpflege.

Wenn draußen auch nachts stabil mindestens 10 Grad erreicht sind, dann kann man getrost Rasen säen. Genau das ist dann auch der richtige Zeitpunkt, um Rasen nachzusäen.

>> Weitere Informationen finden Sie hier: Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Rasen säen?

Die in dem Artikel aufgeführten Informationen können Sie auch auf das Rasen nachsäen anwenden.

Die ersten Erfolge beim Rasen nachsäen werden sichtbar
Die ersten Erfolge beim Rasen nachsäen werden sichtbar

Welche Schritte Sie beachten sollten?

Nun, Sie möchten die Löcher in Ihrem bestehenden Rasen schließen. Bei uns war es so, dass diese Löcher nicht flächendeckend vorhanden waren, sodass nicht über alle auch Rasen nachgesät werden musste.

Die betroffenen Stellen müssen zunächst vollständig von Laub, Moos oder Rasenfilz befreit werden (Hinweis: Bitte dabei keine gesunden Rasenpflanzen beschädigen).

Anschließend wird die gewünschte Stelle mit einer Harke etwas aufgeraut, sodass die Rasensamen gut an Ort und Stelle verbleiben werden und auch in den Boden eindringen können. Dafür können Sie beispielsweise einen Laubrechen verwenden.

Jetzt kann es losgehen. Vorab ist es ratsam, dass Sie sich eine qualitativ hochwertige Rasensaat kaufen.

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Verteilen Sie die Rasensaat nun gleichmäßig auf den vorbereiteten Flecken. Bei größeren Stellen empfiehlt sich der Einsatz von einem Streuwagen.

Falls Sie mit der Hand säen möchten, führen Sie die Aussaat am besten in zwei unterschiedlichen Wurfrichtungen durch (einmal längs und einmal quer), um ein dichtes Wachstum ohne störende Lücken zu erhalten.

Wenn der Rasen nachgesät ist, geht die Arbeit weiter

Löcher im Rasen haben unterschiedliche Hintergründe. Die Gegebenheit des Bodens ist dabei ein immens großer Faktor. Wenn zu wenig Nährstoffe oder zu wenig Wasser vorhanden ist, dann stirbt der Rasen teilweise ab.

Das Risiko von abgestorbenem Rasen kann minimiert werden – wenngleich es aus unserer Sicht niemals komplett beseitigt werden kann.

Eine gute Rasenpflege bildet die Grundlage dafür. Die neuen, nachgesäten Rasenpflanzen können nur wachsen, wenn sie ordentlich feucht gehalten werden.

Tipp: Mit einen Rasensprenger ersparen Sie sich manuellen Aufwand.

Anschließend ist regelmäßiges Rasenmähen wenn die neuen rasenpflanzen wichtig. Lassen Sie den neuen Rasen zunächst 8-10 cm Länge erreichen, bevor Sie das erste Mal mähen. Scharfe Messer sind zudem wichtig, damit ein sauberer Schnitt gemacht wird und die Pflanzen nicht ausfransen.

Ein Spindelmäher kann hier eine gute Alternative sein, da die Messer optimaler rotieren als die eines normalen Rasenmähers.

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