Die besten Laubsauger und Laubbläser helfen Ihnen beim Laub beseitigen

Wenn im Herbst die Blätter der Bäume in teilweise knallig bunten Farben erstrahlen, dann ist jedem Gartenbesitzer klar: Bald wird der Rasen wieder voll mit Laub sein. Wir zeigen Ihnen, wie ein Laubsauger und / oder ein Laubbläser diese Vorstellungen weit weniger schlimm erscheinen lässt.

Mit dem Fallen der (zu dem Zeitpunkt Braun gewordenen) Blätter, wird die nächste Jahreszeit eingeläutet. Der Herbst ist angebrochen. Wer aber denkt, dass man im Herbst nichts mehr in seinem Garten tun muss, der liegt leider falsch.

Für die Rasenpflege im Herbst ist insbesondere das Laub harken von sehr großer Wichtigkeit. Die Blätter müssen unbedingt von der Rasenfläche entfernt werden, damit die Rasenpflanzen weiterhin mit Licht und Sauerstoff versorgt werden können.

Wer entweder mit vielen Blättern kämpfen muss, oder einen sehr großen Garten zu bearbeiten hat, der freut sich über jedes Hilfsmittel.

Ob Ihnen ein Laubbläser, ein Laubsauger oder gar ein Kombi-Gerät, das beide Eigenschaften vereint, helfen kann, das erfahren Sie hier.

Was ist besser, Laubsauger oder Laubbläser?

Es kommt ein wenig drauf an, wie groß Ihre Gartenfläche ist und ob sich viele Laubbäume in der Nähe Ihres Gartens befinden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Blätter eine kleinere Straße problemlos überqueren – gerade dann, wenn es in Deutschland im Herbst mal wieder so richtig windig ist.

Das bedeutet, der Laubbaum muss nicht einmal in Ihrem Garten stehen und trotzdem bekommen Sie möglicherweise einen ordentlichen Schwung abgefallenes Laub auf Ihren Rasen geweht.

Die grundsätzlichen Eigenschaften der beiden Gartengeräte erschließen sich bereits anhand des Namens. Der Laubbläser treibt das Laub mit Luftdruck umher, während der Laubsauger ebenjenes einsaugt und in einem Fangsack sammelt.

Was wir bei der Recherche für diesen Artikel festgestellt haben: Eigentlich kann jeder Laubsauger das Laub auch wegblasen.

Andersherum gilt dieser Zusammenhang jedoch nicht. Denn nicht jeder Laubbläser kann die herunter gefallenen Blätter auch einsaugen.

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  • Dank Häckselfunktion wird das Laub zerkleinert und der 45 Liter Fangsack muss seltener geleert werden

Wie funktioniert ein Laubsauger?

Der Sauger für das Laub funktioniert wie ein normaler Staubsauger. Zugegebenermaßen ist das Saugrohr deutlich größer und es fehlt die Bodenbürste. Der größere Durchmesser des Saugrohrs sorgt aber dafür, dass Sie eine größere Rasenfläche zur gleichen Zeit von den Blättern befreien können. Eine Arbeitserleichterung also. Probieren Sie daher lieber nicht, den Rasen mit einem herkömmlichen Staubsauger vom Laub zu befreien.

Beim Sauger gibt es wiederum zwei unterschiedliche Modelle:

  • Laubsauger mit Häcksler
  • Laubsauger ohne Häckselfunktion

Die zweite Variante scheint aber weitgehend ausgestorben zu sein. Jeder Laubsauger, den wir angesehen haben, war bereits mit einem Häcksler ausgestattet.

Die Häckselfunktion ist grundsätzlich auch eine ziemlich gute Sache. Sie sorgt nämlich dafür, dass die Blätter direkt zerkleinert werden, bevor sie in dem Fangsack landen.

Mit einem Laubsauger mit Häcksler schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • Sie müssen das Laub nicht mehr mühsam zusammenharken, um es dann händisch in einen Sack oder die Biotonne zu füllen.
  • Das Laub nimmt nach dem Häckseln nur noch etwa 1/10 des Platzes in Anspruch. Damit sparen Sie gerade im Herbst sehr wertvollen Platz in Ihrer Biotonne.
  • Falls Sie einen Kompost betreiben, wird das gehäckselte Laub viel schneller kompostiert.

Die Achillesferse in diesem Konstrukt ist tatsächlich der Häcksler. Dieser sollte robust sein und mehrere Stunden durchgängige Arbeit leicht wegstecken ohne dass er stumpf wird. Ansonsten würde das Gerät bereits nach kurzer Zeit verstopfen und nicht mehr funktionieren.

Auch die Größe des Fangsacks ist entscheidend, wenn Sie vor der Kaufentscheidung für einen Laubsauger stehen. Bedenken Sie immer, dass ein Häcksler das Volumen des Laubs zwar enorm verringert und damit deutlich mehr Blätter aufgenommen werden können, trotzdem ist die Füllmenge endlich.

Durch einen wahlweise mit Benzin oder Strom angetriebenen Motor wird eine Turbine angetrieben, die den Sog erzeugt, um das heruntergefallene Laub einzusaugen. Die gleiche Funktion kennen Sie beispielsweise von einem Staubsauger.

Ein Laubsauger wird während seines Betriebs meistens mit einer Hand Strafen. Ausnahmen bilden schwere Geräte, bei denen ein Tragegurt für zusätzliche Entlastung sorgt. Je höher das Gewicht des Geräts selbst ist, desto schwerer wird das Bewegen. Besonders schwere Laubsauger haben deshalb neben dem Tragegurt auch Rollen am unteren Ende des Rohres. Damit können Sie den Sauger über den Boden bewegen und dabei die Blätter aufsaugen.

Benzin, Akku-Laubsauger oder lieber mit Kabel?

Ohne Kabel haben Sie eine herrliche Bewegungsfreiheit. Auf der anderen Seite bieten mit Kabel betriebene Elekro-Laubbläser meistens mehr Power. Dadurch, dass die Akkus für Gartengeräte aber immer besser werden, würden wir persönlich an dieser Stelle jedoch immer auf einen Akku-Laubsauger zurückgreifen.

Falls Sie einen sehr großen Garten mit vielen Laubbäumen haben, dann wird ein Benzin Laubsauger wahrscheinlich am besten zu Ihnen passen. Schließlich überzeugen diese Geräte vor allem mit Flexibilität (Betrieb ohne Kabel) und maximaler Leistung durch den starken Benzin-Motor.

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Haben Sie eine sensible bzw. lärmempfindliche Nachbarschaft? Dann empfehlen wir Ihnen lieber den Einsatz eines leisen Akku-Laubsaugers. Hier schließt sich ein Benzin-Gerät aus, weil dessen Motor immer lauter ist, als ein Laubsauger mit Akku.

Wirklich flüsterleise Geräte gibt es jedoch nicht. Die Saugkraft wird in einer lauten Turbine erzeugt und auch das Häckseln des Laubs erzeugt ein lautes Geräusch. Deutlich leiser hingegen sind reine Laubbläser.

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, denken Sie daran, dass alle diese Geräte nur werktags betrieben werden dürfen. An Sonn- und Feiertagen darf man einen Laubsauger nicht benutzen (siehe auch: Ruhezeiten beim Rasenmähen).

Beliebte Marken sind beispielsweise GARDENA, Bosch, Einhell, Hellweg, Black & Decker, Stihl, Fuxtec oder Gardenline.

Laubbläser: Handlicher und günstiger

Die Funktionen von einem Laubbläser sind in den oben genannten Sauger-Modellen meistens enthalten. Möchten Sie jedoch ausschließlich die Funktion zum Wegpusten der Blätter nutzen, dann empfiehlt es sich, einen dezidierten Laubbläser zu kaufen.

Schließlich sparen Sie dadurch nicht nur etwas Geld, sondern auch Gewicht. Der Akku-Laubbläser ist nämlich leichter und somit etwas handlicher. Gerade bei größeren Flächen können sich leichte Gewichtsunterschiede schnell bemerkbar machen.

Mit einem starken 18 V Lithium-Ionen Akku soll der durchschnittliche Laubbläser etwa 17 Minuten arbeiten können. Das sollte doch in den meisten Fällen ausreichend sein, oder?

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Laubbläser erzeugen hohe Windgeschwindigkeiten von 200-300 km/h, mit denen Blätter und heruntergefallenes Laub zuverlässig entfernt werden können. Auch wenn die Herstellerempfehlung besagt, dass man vorzugsweise trockenes Laub beseitigen soll, so ermöglicht der starke Luftdruck auch das Beseitigen von leicht feuchtem bzw. nassem Laub.

Die meisten Modelle sind zudem ergnomisch geformt und besitzen eine leichte Krümmung am unteren Ende des Rohres. Damit ist sichergestellt, dass der Luftdruck das Laub optimal erreichen kann.

Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Erfolg beim Entfernen der Blätter und bei der Rasenpflege im Herbst und im Frühjahr.

Die besten Laubsauger und Laubbläser helfen Ihnen beim Laub beseitigen
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